vorgestellt vom ehemaligen
Schüler Abbe´ Jean - Claude Sita, jetzt Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft St.Albert – St.Georg Haunstetten, der selbst vor 35 Jahren dort zur Schule ging.Die Schule meines Heimatortes
Muanda, die „Groupe Scolaire de la Côte Moanda (G.S.CO.M.)“ in der Diözese Boma an der Küste der Demokratischen Republik Kongo gelegen befindet sich einem sehr traurigen Zustand.
Kriegsereignisse, Armut, Hunger, Kindersterblichkeit und das Kämpfen um das nackte Überleben führen dazu, dass für Schulgebäude, Bücher, Hefte und Lehrer, ja für Schulspeisung und sauberes Wasser
praktisch kein Geld vorhanden ist.
Es geht hier um Hilfe zur Selbsthilfe, dass möglichst viele Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen, um auf eigenen Beinen laufen lernen zu
können. So wie ich es damals in meinem Heimatort, in meiner Schule, erleben durfte.
Die Eltern müssen für das Schulgeld von ca. 20.- Euro monatlich aufkommen und die Lehrer bezahlen
– bei einem durchschnittlichen Einkommen von 150.- Euro im Jahr! Diejenigen, die dazu nicht in der Lage sind, lassen notgedrungen ihre Kinder zuhause, auch wenn sie sehr fleißig oder intelligent
sind.
Sie müssen dann schon mit acht oder zehn Jahren versuchen, durch Arbeit das Überleben der Familie zu sichern, oder werden zu Kindersoldaten die wenigstens zu Essen bekommen.
Pfarrer Patrice Mavungu, der Rektor und Seelsorger der katholischen Schule G.S.CO.M und ich bitten Sie herzlich um Ihr Unterstützung.
Schon jetzt bedanken wir uns für
Ihre Spende und Ihre Solidarität. Das Lachen der Kinder wird bis nach Haunstetten klingen.
Sobald als möglich soll ein Schulgebäude für 150 Mädchen und Buben saniert werden,
Fenster eingebaut, Schulbänke, Tafeln, Bücher Hefte und Stifte angeschafft werden.
Die Kosten dieses Projektes einer funktionsfähigen Schule für 150 Schüler belaufen sich nach
Angaben von Pfarrer Patrice Mavungu und des Elternbeirates auf insgesamt cirka 6000.- Euro.
Wenn dieses Projekt mit Ihrer und Gottes Hilfe vollendet ist, hoffen die Kinder in Muanda
auf Ihre weitere Unterstützung für ein menschenwürdiges Leben und Lernen. Mit 50.- Euro pro Monat, darf ein Kind die Schule besuchen und sich über ausreichend Nahrung und Kleidung freuen.
Die gesamte Maßnahme steht unter der Schirmherrschaft der Diözese Boma. Pfarrer Patrice Mavungu ist mit Absprache des Bischofs der Sachwalter vor Ort.
Ich werde Ihnen
regelmäßig über den Stand in Muanda berichten.
Im Namen der Kinder, die durch das „Schulprojekt Muanda“ eine Zukunftshoffnung bekommen, ganz herzlich Vergelt’s Gott.
Ihr Abbe Jean-Claude Sita