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Das Konzil bezeichnet  die Liturgie als „Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt.“ (SC 10)

Liturgieausschuss   Otto Weismantel    Mail: weismantelOuT(at)@t-online.de

 

Die Liturgie ist der bevorzugte Ort, um das Wort Gottes zu hören, das die Heilstaten des Herrn vergegenwärtigt, aber sie ist auch der Bereich, in dem das gemeinschaftliche Gebet aufsteigt, das die göttliche Liebe lobpreist. Gott und Mensch umarmen einander in einer heilbringenden Begegnung, die gerade in der Feier der Liturgie ihre Vollendung findet. Wir könnten sagen, daß dies gleichsam eine Definition der Liturgie ist: sie verwirklicht eine heilbringende Umarmung zwischen Gott und Mensch

BENEDIKT XVI.

GENERALAUDIENZ

Mittwoch, 5. Oktober 2005

 

Der Begriff Liturgie (v. griech.: leitourgia öffentlicher Dienst aus  leitos öffentlich von laos Volk; und  érgon Werk, Dienst) bezeichnet im Allgemeinen eine vorherbestimmte oder festgesetzte Reihe von Ritualen, die innerhalb einer Religion ausgeführt werden (religiöse Riten). Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff in den abrahamitischen Religionen den gestalteten Gottesdienst.

Der liturgische Gottesdienstbegriff weist eine doppelte Dimension auf: Er beschreibt den Dienst von und für Gott. Insofern unterscheidet er sich vom eher deskriptiven Begriff der Kulthandlung. Liturgie umfasst das gesamte gottesdienstliche Geschehen: Wort und Gesang, Gestik, Bewegung und Gewänder , liturgische Geräte Symbole und Symbolhandlungen.

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