zurück Pilgerheiligtum in der Pfarrei St. Georg, Haunstetten
Seit Juli 2001 ist die pilgernde Gottesmutter mit zunächst zwei, bald mit fünf Pilgerkreisen und ab April 2003 mit einem "Besucherheiligtum" der Pfarrgemeinde St. Georg unterwegs.
14 Familien, 17 Ehepaare, 19 Einzelpersonen (darunter einige aus der Pfarrei St. Pius) nehmen derzeit monatlich die Muttergottes auf und geben sie nach drei Tagen wieder weiter.
Sechs Pilgerkreisteilnehmer, darunter auch H . Pfarrer Streitberger sind inzwischen verstorben und konnten wieder ersetzt werden. Eine Familie ist weggezogen und zwei Familien haben den Besuch aufgegeben.
Einmal im Monat wird das Pilgerheiligtum - "es ist das Schönstätter Gnadenbild" in einer dunkelblauen Leinentasche mit
Begleitbuch weitergegeben. Sieben bis zehn Familien bilden einen Pilgerkreis. Die pastorale Initiative der internationalen Schönstattbewegung zielt darauf, Gott im Alltag Raum zu geben wie Maria.
Viele Menschen leben heute im Stress und finden keine Zeit mehr für sich und ihre Mitmenschen. Das Pilgerheiligtum möchte
den Menschen einen "Augenblick Zeit" schenken für Gott - für die Menschen-, mit denen wir leben.
So wie Maria sich einst auf den Weg machte und in eine Stadt im Bergland von Judäa eilte, so pilgert sie auch heute über das
Gebirge unserer Zeit, um den Menschen in ihren Häusern und Wohnungen Christus zu bringen und damit den Segen Gottes.
Das Gnadenbild wird ohne Zeremonie weitergegeben. Es soll dort aufgestellt werden, wo sich das Familienleben abspielt.
Wenn wir Maria bei uns aufnehmen, wenn Maria uns Christus in die Familie, ins Haus,in die Wohnung bringt, dann verändert
sich etwas, wenn auch nicht immer sofort und nicht immer so, wie wir es uns ausmalen. Es geht nicht darum, etwas Frommes
vorzuspielen, sondern den "Besuch" am Leben teilhaben zu lassen. Im Blickkontakt mit Gott, mit Maria und miteinander entdecken wir vielleich kleine Freuden und schenken diese auch.
Ein Strom des Segens geht seit dem 18. Okt. 1914 vom Urheiligtum in Schönstatt aus und erreicht durch das Pilgerheiligtum
Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Im Jahr 1997 verbreitete sich das Apostolat -das durch Joao Luiz Pozzobon 1950
in Brasilien begann - auch in Deutschland, das im Jahre 2007 zehn Jahre Projekt Pilgerheiligtum feierte.
Heute ist das Pilgerheiligtum in über 90 Ländern verbreitet und in über 200 000 Pilgerheiligttümern besucht Maria Häuser und
Wohnungen.Im Schönstattheiligtum wird täglich für alle gebetet, die mit dem Pilgerheiligtum in Berührung kommen.
Man kann jederzeit mitmachen oder wieder aussteigen Das Ganze ist kostenlos und man geht keinerlei Gebetsverpflichtungen ein. Familie Deisenhofer (0821 84240)
Weitere Informationen "Projekt Pilgerheiligtum" www.pilgerheiligtum-schoenstatt.de
Das Besucherheiligtum soll zum Besuchsdienst verwendet werden. Der Besuchsdienst ist eine Variante der weltweit verbreiteten Initiative Pilgerheiligtum. Zum Besuch z .B. eines
Neuzugezogenen, Alleinstehenden, Kranken, Alten usw. wird das Pilgerheiligtum mit dem Bild der Gottesmutter mitgenommen. Es erinnert an eine Szene der Bibel bei Lk 1,39 ff.:
Maria erfährt, dass sich ihre Verwandten Elisabeth und Zacharias in einer schwierigen Situation befinden. Sofort macht sie sich
auf den beschwerlichen Weg und besucht sie. In Maria, die Christus in ihrem Schoß trägt, kommt Gottes Segen in das Haus dieser Familie. |